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Herr Grün: |
Cabet: |
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"Schon Bossuet, der Bischof von Meaux, sagt in seiner 'Politik, aus der Heiligen Schrift gezogen': 'Ohne die Regierungen' ('ohne die Politik' - lächerlicher Zusatz des Herrn Grün), würde die Erde nebst allen ihren Gutern ebenso gemeinschaftlich den Menschen gehören als Luft und Licht; nach dem Urrechte der Natur hat Niemand das besondre Recht auf irgend etwas. Alles gehört Allen, aus der bürgerlichen Regierung entspringt das Eigentum.' Ein Pfaff aus dem siebzehnten Jahrhundert besitzt die Ehrlichkeit, solche Dinge zu sagen, solche Anschauungen! Auch der germanische Puffendorf, den man (i.e. Herr Grün) nur aus einem Schillerschen Epigramm kennt, meinte: 'Die gegenwärtige Ungleichheit des Vermögens ist eine Ungerechtigkeit, welche die übrigen Ungleichheiten nach sich ziehen kann durch die Unverschämtheit der Reichen und durch die Feigheit der Armen.'" p. 270. Herr Grün fügt noch hinzu: "Wir wollen nicht abschweifen, sondern in Frankreich bleiben." |
"Ecoutez le baron de Puffendorff, professeur de droit naturel en Allemagne et conseiller d'état à Stockholm et à Berlin, qui dans son droit de la nature et des gens réfute la doctrine d'Hobbes et de Grotius sur la monarchie absolue, qui proclame l'égalité naturelle, la fraternité, la communauté des biens primitive, et qui reconnaît que la propriété est une institution humaine, qu'elle résulte d'un partage consenti pour assurer à chacun et surtout au travailleur une possession perpétuelle, indivise ou divise, et que par conséquent l'inégalité actuelle de fortune est une injustice qui n'entraîne les autres inégalités" (unsinnig von Herrn Grün übersetzt) "que par l'insolence des riches et la lâcheté des pauvres. Et Bossuet, l'évêque de Meaux, le précepteur du dauphin de France, le célèbre Bossuet, dans sa 'Politique tiré de l'Ecriture sainte', rédigée pour l'instruction du Dauphin, ne reconnaît-il pas aussi que sans les gouvernements la terre et tous les biens seraient aussi communs entre les hommes que l'air et la lumière: Selon le droit primitif de la nature nul n'a le droit particulier sur quoi que ce soit: tout est à tous, et c'est du gouvernement civil que naît la propriété." <"Hört den Baron von Puffendorff, Professor des Naturrechts in Deutschland und Staatsrat in Stockholm und Berlin, der in seinem Natur- und Völkerrecht die Lehre von Hobbes und Grotius über die absolute Monarchie widerlegt, der die natürliche Gleichheit, die Brüderlichkeit und die ursprüngliche Gütergemeinschaft verkündet und der erkennt, daß das Eigentum eins menschliche Einrichtung ist, daß es aus einer allgemein gebilligten Teilung hervorgeht, um jedem und vor allem dem Arbeiter einen dauernden, ungeteilten oder geteilten Besitz zu sichern, und daß folglich die gegenwärtige Ungleichheit der Vermögen eine Ungerechtigkeit ist, die die anderen Ungleichheiten (. . .) nur durch die Unverschämtheit der Reichen und die Feigheit der Armen nach sich zieht. - Und Bosset, der Bischof von Meaux, der Lehrer des Thronfolgers von Frankreich, der berühmte Bosset, erkennt er nicht auch in seiner 'Politik, aus der Heiligen Schrift gezogen', die er für den Unterricht des Thronfolgers verfaßte, daß ohne die Regierungen die Erde und alle Güter den Menschen ebenso gemeinsam gehören würden wie die Luft und des Licht: Nach dem ursprünglichen Recht der Natur hat niemand das besondere Recht auf irgend etwas; alles gehört allen, und erst aus der bürgerlichen Regierung entspringt das Eigentum"> p. 486 |